Bilder mit freundlicher Genehmigung der Künstler

Dank dieser interaktiven Installation stehst du auf einmal mitten im Universum

Japanische Künstler haben eine Ausstellung geschaffen, die ihre Besucher ins Weltall und die atomare Matrix versetzt.

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Okt. 13 2016, 7:18am

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Künstler

Nur zu gerne würden wir mit den Kindern in der japanischen Stadt Akita tauschen—denn sie dürfen dank teamLabs neuer interaktiver Installation in einem Meer von Elektronen schwimmen, mit Planeten spielen und im Polarlicht baden. Das Interactive Magnetic Field Theatre im TDK Museum versetzt seine Besucher ins Weltall, eine atomare Matrix und lebensgroße Landschaften. Die Wahrnehmung wird dabei im Stil von Yayoi Kusamas Infinity Room verzerrt, allerdings arbeitet die interaktive Installation nicht mit Spiegeln, sondern digitalen Projektionen.

Besucher erhalten so die Möglichkeit, sich frei in einem Raum zu bewegen, der völlig von Bildern umgeben ist und „können so eine visuelle Darstellung der Magnetkräfte erleben, die für das menschliche Auge sonst unsichtbar sind", beschreibt teamLab das Projekt. Die Bilder an den Wänden, der Decke und dem Boden verändern sich in Echtzeit und reagieren auf die Bewegungen der Besucher. Wie bei den meisten von teamLabs eindringlichen Installationen nimmt auch hier jeder Besucher das Kunstwerk ganz individuell wahr und hat somit ein einzigartiges Erlebnis. Andere Ausstellungen von teamLab wie der interaktive Blumengarten oder die animierten Digitalgemälde sind ebenso atemberaubend, doch das Interactive Magnetic Field Theatre bietet zudem einen pädagogischen Mehrwert: Kinder (und Erwachsene) können hier alles über Sternensysteme lernen und hautnah erleben, wie Elektrizität sich zwischen den Atomen bewegt.

Seht hier weitere Bilder und ein Video des Interactive Magnetic Field Theatre:

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